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Wa(h)re Fake Cakes – Katalogtext zur Kunst von Petra Levis

Petra Levis Katalog Cover 2019

Der Katalog zur Ausstellung Petra Levis, Aquarelle/ Watercolors”, herausgegeben vom Centre for Advanced Studies, LMU München, ist im April 2019 erschienen; in ihm ist auch mein Beitrag Wa(h)re Fake Cakes, oder: Das ist kein Bonbon-Glas. Augentäuschung, Sinnlichkeit und Inszenierung von Zeitlichkeit in den Arbeiten von Petra Levis veröffentlicht.

Die Ausstellung wurde am 30. April eröffnet und ist noch bis August in den Räumen des CAS, Seestraße 13, 80802 München, zu sehen. 

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Maravil

Auf einer Vernissage in der Galerie Benjamin Eck in München vergangene Woche lernte ich die bezaubernden Plastiken der katalanischen Bildhauer Joan Coderch und Javier Malavim kennen. Die Bronze-Figuren sind gerade einmal einen Meter groß, strahlen aber eine Kraft und Körperlichkeit, wie ich es selten in einer Skulptur dieser Größe gesehen habe. Vielleicht war die Wirkung der hölzernen Moriskentänzer von Erasmus Grasser, die dieser 1480 kreierte, damals eine ähnliche für seine Zeitgenossen; Edgar Degas’ “Grande Danseuse/ Petite Danseuse” oder die sinnlichen Arbeiten Auguste Rodins wickeln noch heute unseren Blick ein.

Wenige Tage nach meiner ersten Begegnung mit Coderchs und Malavims “The Great Swan” und “Swan Dance” habe ich die beiden Figuren erneut in der Galerie besucht. Ihre Bewegungen sind so unglaublich gut gebildet – sie würden G.E.Lessing ein weiteres Exempel für den von ihm beschriebenen “fruchtbaren Augenblick” bieten…

Ich musste über sie schreiben.

Die Übersetzung  ins Katalanische besorgte freundlicherweise Daniela Schulz. Sie ist hier abrufbar.

maravil

Architektur · Kunstgeschichte · Publikationen · Work-Life Balance

Architekturgeschichte (Leonhardt feat. Leonhardt)

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Cusanusstift, Längsschnitt der Kapelle, ein Prototyp der Einstützenkirchen (Skizze aus den Bauuntersuchungen von Michael Leonhardt, Trier)

In unserer Familie haben mein Bruder Michael und ich die Zuständigkeiten in der Kunst aufgeteilt: er fokussiert sich als Architekt auf Gebäude, ihre Konstruktion und insbesondere die Erschließung und Sanierungspläne denkmalgeschützter Bauten, wie sie in der Bauforschung eine große Rolle spielen. Ich bin eher für das ‘Bespielen’ von Räumen zuständig und das Beschreiben ihres Innenlebens und Belebens: in Theater, Medien, bildender Kunst und der Literatur. Da ergänzen wir uns gut; Überschneidungen ergeben sich in unserem historischen Interesse.

Zeit, ihn einmal an dieser Stelle zu featuren.

 

In Co-Autorenschaft mit Klaus Freckmann erschien unlängst in der Zeitschrift für Architekturgeschichte, Insitu, ein ausführlicher Beitrag über das 1447 von Kardinal Nikolaus von Kues (1401–1464) gestiftete Armenhospital St. Nikolaus/ Cusanusstift in Bernkastel-Kues, zu dem Michael Leonhardt seit einigen Jahren umfangreiche Bauuntersuchungen durchführt.  Die Organisation und Gestaltung der Arbeit im mittelalterlichen Hospiz, aber auch die Funktion des Cusanusstifts als Wirtschaftsunternehmen sind Gegenstand (kultur-)historischer und kirchengeschichtlicher Forschung.

showcover.phpKlaus Freckmann & Michael Leonhardt: “Das Cusanusstift in Bernkastel-Kues und seine Einstützenkiche – eine mitteleuropäische Verortung”, in: INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte. 10. Jahrgang 2018, Heft 2, S. 211-226.

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SIBMAS Conference in Paris, Talk on Historical Images of the Audience

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photo: Barry Houlihan. Merci!

In the framework of this year’s conference of the Société internationale des bibliothèques, musées et archives des arts du spectacle (SIBMAS) in Paris, I talked about my work on visual arts and historical depictions and concepts of “the audience” in different cultural spheres. The talk was entitled Veo Veo* – in ‘5D’: Iconographies of Theatrical Audiences as Archival Bequests of Perception.

 

The theme of this year’s SIBMAS conference is “Being Successful together. Participate, share, cooperate in safeguarding  performing arts heritage”.  (Programme).