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Vernissage ‘Alkyones Lichte’, Malerei & Lyrik, 15. Juni 2019

Alykones Lichte 2019_Titel

Was wir sehen, ist nicht das, was wir zu sehen glauben. Mit jedem Blick
verändert sich zuvor Gesehenes. Realitäten? Lassen sich nicht rahmen.
Je nach Licht und Zeit, je nach Perspektive und Haltung, Ort und Ton offenbart
sich Neues bewährt oder Altes in neuer Gestalt.

Alkyone_Plejaden
Die Plejaden. Alkyone scheint als deren hellster Stern.

Alkyones Lichte leuchten vielseitig, weisen den Weg in die Sterne, Mythologie, Kunst, Musik, Flora und Fauna, die sinnliche und übersinnliche Welt. Alkyone, das ist der hellste Stern der Plejaden, jenes Sternenhaufens, der aus mehreren hundert Sternen besteht; nur die leuchtkräftigsten sind für das bloße menschliche Auge sichtbar.

 

Draper Halcyone 1915
“Halcyone”, Gemälde von Herbert James Draper, 1915.

Alkyone, das ist die kluge Sehende, von der Ovid in seinen Metamorphosen schreibt: In Trauer um ihren gefallenen Gatten in einen Eisvogel verwandelt, um ihr Leid zu mindern, geht schließlich auch sein Körper über in die Gestalt eines Eisvogels, und eben diese Wandlung beider sichert ihre Liebe über den Tod hinaus. „Es blieb, obschon unterworfen der gleichen Wandlung, ihr Lieben bestehn“, schildert Ovid die schillernde Kehr von Trauer in Treue.

In unserer gemeinsamen Ausstellung Alkyones Lichte setzen der bildende Künstler Reza Nassrollahi und ich erstmalig Malerei und Lyrik in Dialog. Jedem seiner Kunstwerke dieser Linie habe ich ein eigenes Kurzgedicht, der Form eines japanischen Haiku folgend,  gleichsam ‘auf den Leib geschrieben’.

Die Vernissage findet am Samstag, 15. Juni 2019, 19 Uhr, statt.

Ort: Studio Yogamama Katja Reichardt. Maastrichter Straße 26, 50672 Köln.

[Graphic Design: Navid Rezvan , Köln]

Zur Vernissage erscheint ein Katalog.

Der Erlös der Ausstellung fließt in das Projekt 1001Soul.

 

 

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Wa(h)re Fake Cakes – Katalogtext zur Kunst von Petra Levis

Petra Levis Katalog Cover 2019

Der Katalog zur Ausstellung Petra Levis, Aquarelle/ Watercolors”, herausgegeben vom Centre for Advanced Studies, LMU München, ist im April 2019 erschienen; in ihm ist auch mein Beitrag Wa(h)re Fake Cakes, oder: Das ist kein Bonbon-Glas. Augentäuschung, Sinnlichkeit und Inszenierung von Zeitlichkeit in den Arbeiten von Petra Levis veröffentlicht.

Die Ausstellung wurde am 30. April eröffnet und ist noch bis August in den Räumen des CAS, Seestraße 13, 80802 München, zu sehen. 

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Gestern erst – erste Gehversuche auf Vimeo

 

gestern erst

Seit langem schon hatte ich vor, eigene Texte einzusprechen. Arbeit und Alltag hielten Herz und Kopf mit anderem auf Trab. Zum Jahresbeginn habe ich mich dann endlich auf Expedition in dieses Neuland gewagt. Einen ersten Versuch habe ich an diesem Wochenende mit meinem Text Gestern erst gestartet, den ich im Herbst 2007 in New York schrieb, und der in Schriftform schon länger auf diesem Blog zu lesen ist. Auf einer zweiten Tonspur habe ich meine Version von Ne me quitte pas von Jacques Brel eingesungen, das schien mir zur Stimmung des Textes zu passen. Es rauscht noch ein wenig, aber die Fehler lernt man durchs Probieren erst. Das ist, was ich “experiential research” nenne – Erforschen durch Erfahren und Erleben.

Zum Audio-Video gelangt Ihr durch Klick auf das Bild.

Mode und Kostüm · News · Publication · Publikationen · Tanz

Neue Publikation: “Street Dance Stil & Style”

street dance pompidou
Straßentänzer vor dem Pariser Centre Pompidou.

“Ob es nun vor dem Pompidou in Paris ist oder vor der New York Public Library in Mid-Manhattn oder einem Parkhaus in San José: Es fehlte etwas im Stadtbild, fehlten die Straßenartisten, fehlten die Streets Artists. Ein Innehalten im Durchmarsch. Die Straße als Dancefloor für Tempo und Rhythmus. Der urbane Raum als Bühne für Styles und Stile des Street Dance. […].”

fmt rauschen jan 2019

In meinem Aufsatz Street Dance Stil & Style, der im Januar 2019 im von der Tanzwissenschaftlerin Katja Schneider herausgegebenen Band Das Rauschen unter der Choreographie. Überlegungen zu ‘Stil’ erschienen ist, betrachte ich den Konnex von Stil und Style in textilen und Tanz-‘Moden’, unter anderem im HipHop, im Musikvideo oder im Umfeld der HipletTMBallerinas .

  • Street Dance Stil & Style, in Katja Schneider (Hg.): Das Rauschen unter der Choreographie. Überlegungen zu ‘Stil’ (Forum Modernes Theater, Band 52), Tübingen: Narr/ Francke/ Attempto 2019, S. 105–121.
News · Work-Life Balance

Festtagsgrüße / Season’s Greetings

(for English, scroll down, please)

Liebe Kollegen und Freunde,  

wenn ein neues Jahr beginnt, wissen wir: es hat 365 Tage. Das ist schon alles, was wir wissen, gewiss ist nur die Zahl. 

Die Wucht, den Zauber, die Strapazen, die Magie, die ihm eignen, können wir nur erfahren: an jedem Tag, zu jeder Stunde, in jedem Nu. 

2018  war erneut ein buntes, hartes, ein bereicherndes Jahr. Krankheit und Sorge waren tägliche Gäste. Am Ende hat es meiner Familie viel abverlangt. Der Verlust eines Elternteils tut weh und setzt Vieles in Relation.

Ich danke Ihnen/ Euch für die Unterstützung, Zusammenarbeit, den Halt in den vergangenen Monaten;  für gemeinsame Gespräche, Taten, Tanzen, Schabernack – Dinge, die die Sekunden noch wertvoller machten.

Ich wünsche geruhsame Feiertage und für das neue Jahr nicht nur Numerisches, sondern zuvorderst Liebe, Frieden, Glück und Gesundheit,

Nic (Leonhardt)

Nic Leonhardt Weihnachtsgruesse 2018

Dear colleagues and friends,  

when a new year begins, we know it has 365 days. That’s all we know, only the number is certain. Yet we need to experience its quality, its force, magic, exertion – every day, every hour, every moment.

2018 was another colorful and enriching year. And it was a tough one. Illness and sorrow were daily guests. In the end, it demanded a lot from my family. The loss of a parent hurts and puts many things into relation.

I would like to thank you for your support, help, and cooperation over the past months; for deep conversations and small talks, mutual learning and exchange, magic moments, and humoresque scenes – things that made every second even more precious.

I wish you peaceful holidays. May the New Year bring you not only 365 days, but first of all love, peace, happiness and health.

Nic (Leonhardt)

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New chapter out on Global Theatre History (in Middell (Ed.): Routledge Handbook of Transregional Studies)

9781138718364-1The Routledge Handbook of Transregional Studies was published just in time for the end of the year. In a chapter of this handbook edited by German historian Matthias Middell, I describe the approaches and methodological challenges of Global Theatre History.

I would like to take this opportunity to thank Forrest Kilimnik (Leipzig Centre for Area Studies), who was responsible for the careful and patient editing of the contributions to this comprehensive volume.

Nic Leonhardt: “Global Theatre History”, in Matthias Middell (Ed.): The Routledge Handbook of Transregional Studies. London: Routledge 2018, Part VIII: (Trans)cultural studies, Chapter 52.

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Neuer Termin! Theater über Ozeane – Vortrag mit Book Launch am 6. Februar 2019, IBZ München

978-3-8471-0805-4_600x600

Der für den 12. Dezember 2018 angesetzte Vortrag mit Book Launch musste wegen eines Trauerfalls in meiner Familie leider ausfallen.

Der neue Termin ist 6. Februar 2019, 18:30h

Internationales Begegnungszentrum  Amalienstraße 38, 80799 München

Mittwoch, 6. Februar 2019, 18 Uhr 30.

Um Anmeldung beim IBZ wird gebeten

per e-mail an ibz-club@ibz-muenchen.de

oder telefonisch 089 28 66 86-70.

Zum Vortrag

Bewegte Zeiten markieren die Jahrzehnte vor und nach der Wende zum 20. Jahrhundert, politisch, infrastrukturell, medial und gesellschaftlich. Bewegung und Mobilität kennzeichnen auch das Gebiet der (darstellenden) Künste und des „Show-Business“ jener Jahre: Über Städte, Länder, Meere reisen Schauspieler und Tänzer, Akrobaten und Jongleure, Stücktexte und Bühnen-Werke – in einem Ausmaß, das uns heutzutage zunächst verblüffen mag.

In meinem Vortrag nehme ich diejenigen Instanzen ins Visier, die die transnationale, zuweilen globale Zirkulation darstellender Kunst und Künstler im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert mitverantworten, organisieren und verwalten: bis dato unbekannte männliche wie weibliche Theater-Agenten, Impresarios und Play-Broker.

Der Vortragsabend ist mit der offiziellen Einführung meiner Monographie Theater über Ozeane. Vermittler transatlantischen Austauschs (1890-1925) verbunden, die im Dezember 2018 bei Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) erscheint.

Daten zum Buch

Theater über Ozeane. Vermittler transatlantischen Austauschs (1890-1925). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2018. (38, teils farbige Abbildungen – ISBN: 978-3-8471-0805-4 – Kaufpreis ca. 40 Euro.)

Bestellbar über den Verlag, buchhandel.de. oder Euren/ Ihren Buchhändler vor Ort.

Dank

Ich danke der Richard Stury-Stiftung in München für den großzügigen Zuschuss zum Druck des Buches.

Die intensiven Arbeiten am und Forschungen zum Thema wurden gefördert durch: Center for Advanced Studies der LMU München,  Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Deutsches Historisches Institut (DHI) Paris, Fritz-Thyssen-Stiftung, Martin E. Segal Centre der City University of New York und Reinhart Koselleck Projekt Global Theatre Histories. Wertvolle thoeretische und methodische Impulse erhielt ich von meinen Freunden und Kollegen des Exzellenz-Clusters Asia & Europe in a Global Context, Universität Heidelberg.