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‘I’m too sexy for my Cat’ – Artikel über Tanz, Selfie, Fetisch im Jahrbuch Tanz 2019 erschienen

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Im aktuellen Jahrbuch Tanz 2019 ist jüngst mein Artikel über Digitale Medien, Selfies als Fetisch und Tanz erschienen. Das Jahrbuch ist direkt beim Verlag, im Buchhandel oder gut sortierten Zeitschriftenhandel zu beziehen.

Aus dem Prolog:

“Einmal dem haarrissigen alten Firnis nahe sein, einmal die marmorne Kühle, die Aura des Originals spüren. Nachts, wenn alles schläft, niemand wacht. Wenn der Traum die Herrschaft übernimmt, die Wirklichkeit erlischt … «In the day nothing matters, it’s the night time that flatters», besang Laura Branigan in den 1980er-Jahren in «Self Control» die Fetischisierung der Nacht.

Nachts im Museum zu sein. Ganz allein. Zu erkunden, wie sich die andächtige Leere der bei Tageslicht übervollen Ausstellungshallen anfühlt.

Zu beobachten, ob und wie sich die toten Exponate womöglich in lebendige Kreaturen verwandeln – das ist ein ewiger Topos der Kunst. Im preisgekrönten Musikvideo «Apeshit» firmieren die Rapper und Produzenten Beyoncé Giselle Knowles Carter und Jay-Z (genannt The Carters) Seite an Seite mit ihren Tänzern als Zeugen und Deuter der Kunst. Sie werden selbst zu Kunst im berühmtesten Kunsttempel der Welt: dem Louvre in Paris. Niemand sonst da, außer ihnen – und natürlich Mona Lisa, Venus, Nike & Co. Im Mai 2018 wurde das Video in der Regie von Ricky Saiz gedreht, im Juni gelauncht, an dem Tag, an dem auch das neue Album der Carters – «Everything Is Love» erschien; …”

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Developing Theatre · Forschung · Musikgeschichte · Publication · Publikationen · Theater international · Theatergeschichte · Theaterwissenschaft · Theatre Archives · Theatre History · Transatlantic Cultural Exchange · Transnational History

Working Paper “The Workshop. On the Genesis of a Global Form”

Montano Workshop Situation
Philippine playwright, director and theatre pedagogue Severino Montano gives instructions to his students at the Arena Theatre, Philippine Normal College, in a workshop, ca. 1955. My current research is tracking Montano’s career paths between the 1930s and 1960s.

There is hardly any context of learning and further education, in which the format of the workshop would not be common. Whether in the private sector, in the arts, in the academia or in theatre: workshops are popular as a format and form of learning in limited time and space. From an intensive preoccupation with the history of workshops in the field of theatre and theatre education, the idea arose to investigate the question of when and how workshops are initiated and to begin to gain a foothold in the training of theatre practitioners. This essay on The Workshop. On the Genesis of a Global Form was written by Christopher Balme and myself. It is also the first issue of a new series of Working Papers produced by our ERC-funded project group Developing Theatre. The project’s blog, http://www.gth.hypotheses.org, will provide information about the series and other working papers in the future.

 

 

 

Ausstellung · bildende Kunst · Kunstgeschichte · News · Publikationen · visual arts · Visual Culture · Vortrag, Public Talk

Wa(h)re Fake Cakes – Katalogtext zur Kunst von Petra Levis

Petra Levis Katalog Cover 2019

Der Katalog zur Ausstellung Petra Levis, Aquarelle/ Watercolors”, herausgegeben vom Centre for Advanced Studies, LMU München, ist im April 2019 erschienen; in ihm ist auch mein Beitrag Wa(h)re Fake Cakes, oder: Das ist kein Bonbon-Glas. Augentäuschung, Sinnlichkeit und Inszenierung von Zeitlichkeit in den Arbeiten von Petra Levis veröffentlicht.

Die Ausstellung wurde am 30. April eröffnet und ist noch bis August in den Räumen des CAS, Seestraße 13, 80802 München, zu sehen. 

Buchbesprechung · Publication · Publikationen · Theatergeschichte · Theaterwissenschaft

Rezension zu SchauSpielPlatz Venedig (D. Volz)

Venedig
Foto: Nic Leonhardt

Romantik, Dolce Vita, Gondeln, Aqua alta, Biennale, Film und Karneval, San Marco… Venedig! Oder eher das, für das Venedig steht. Was ist, wo liegt Venedig? Was sieht der Venedig-Reisende, der durch die Lagunenstadt flaniert, den Koffer voller mitgebrachter mentaler Bilder und Venedig-Imaginationen, abgehandelter Stereotype? Gibt es Venedig eigentlich (noch)? Oder ist es nur mehr ein Ort des Schauens? Ein Platz, aus Plätzen bestehend, eine bukolische Fantasie, Fassade? Venedig ist viele Venedigs. Eine Heterotopie.

Die Theaterwissenschaftlerin Dorothea Volz widmet sich in ihrer 2018 im transcript-Verlag erschienenen Dissertation SchauSpielPlatz Venedig. Theatrale Rezeption und performative Aneignung eines kulturellen Imaginären um 1900 der Erforschung der Lagunenstadt, indem sie diesen relationalen Ort als Patchwork von Geschichte, Zuschreibung und Bild-Arsenal erörtert.

Auf der Plattform HSozKult erschien unlängst meine Rezension zu Dorothea Volz’ Monographie. Die vollständige Besprechung findet sich hier.

Mode und Kostüm · News · Publication · Publikationen · Tanz

Neue Publikation: “Street Dance Stil & Style”

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Straßentänzer vor dem Pariser Centre Pompidou.

“Ob es nun vor dem Pompidou in Paris ist oder vor der New York Public Library in Mid-Manhattn oder einem Parkhaus in San José: Es fehlte etwas im Stadtbild, fehlten die Straßenartisten, fehlten die Streets Artists. Ein Innehalten im Durchmarsch. Die Straße als Dancefloor für Tempo und Rhythmus. Der urbane Raum als Bühne für Styles und Stile des Street Dance. […].”

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In meinem Aufsatz Street Dance Stil & Style, der im Januar 2019 im von der Tanzwissenschaftlerin Katja Schneider herausgegebenen Band Das Rauschen unter der Choreographie. Überlegungen zu ‘Stil’ erschienen ist, betrachte ich den Konnex von Stil und Style in textilen und Tanz-‘Moden’, unter anderem im HipHop, im Musikvideo oder im Umfeld der HipletTMBallerinas .

  • Street Dance Stil & Style, in Katja Schneider (Hg.): Das Rauschen unter der Choreographie. Überlegungen zu ‘Stil’ (Forum Modernes Theater, Band 52), Tübingen: Narr/ Francke/ Attempto 2019, S. 105–121.
Architektur · Kunstgeschichte · Publikationen · Work-Life Balance

Architekturgeschichte (Leonhardt feat. Leonhardt)

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Cusanusstift, Längsschnitt der Kapelle, ein Prototyp der Einstützenkirchen (Skizze aus den Bauuntersuchungen von Michael Leonhardt, Trier)

In unserer Familie haben mein Bruder Michael und ich die Zuständigkeiten in der Kunst aufgeteilt: er fokussiert sich als Architekt auf Gebäude, ihre Konstruktion und insbesondere die Erschließung und Sanierungspläne denkmalgeschützter Bauten, wie sie in der Bauforschung eine große Rolle spielen. Ich bin eher für das ‘Bespielen’ von Räumen zuständig und das Beschreiben ihres Innenlebens und Belebens: in Theater, Medien, bildender Kunst und der Literatur. Da ergänzen wir uns gut; Überschneidungen ergeben sich in unserem historischen Interesse.

Zeit, ihn einmal an dieser Stelle zu featuren.

 

In Co-Autorenschaft mit Klaus Freckmann erschien unlängst in der Zeitschrift für Architekturgeschichte, Insitu, ein ausführlicher Beitrag über das 1447 von Kardinal Nikolaus von Kues (1401–1464) gestiftete Armenhospital St. Nikolaus/ Cusanusstift in Bernkastel-Kues, zu dem Michael Leonhardt seit einigen Jahren umfangreiche Bauuntersuchungen durchführt.  Die Organisation und Gestaltung der Arbeit im mittelalterlichen Hospiz, aber auch die Funktion des Cusanusstifts als Wirtschaftsunternehmen sind Gegenstand (kultur-)historischer und kirchengeschichtlicher Forschung.

showcover.phpKlaus Freckmann & Michael Leonhardt: “Das Cusanusstift in Bernkastel-Kues und seine Einstützenkiche – eine mitteleuropäische Verortung”, in: INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte. 10. Jahrgang 2018, Heft 2, S. 211-226.

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Neuer Termin! Theater über Ozeane – Vortrag mit Book Launch am 6. Februar 2019, IBZ München

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Der für den 12. Dezember 2018 angesetzte Vortrag mit Book Launch musste wegen eines Trauerfalls in meiner Familie leider ausfallen.

Der neue Termin ist 6. Februar 2019, 18:30h

Internationales Begegnungszentrum  Amalienstraße 38, 80799 München

Mittwoch, 6. Februar 2019, 18 Uhr 30.

Um Anmeldung beim IBZ wird gebeten

per e-mail an ibz-club@ibz-muenchen.de

oder telefonisch 089 28 66 86-70.

Zum Vortrag

Bewegte Zeiten markieren die Jahrzehnte vor und nach der Wende zum 20. Jahrhundert, politisch, infrastrukturell, medial und gesellschaftlich. Bewegung und Mobilität kennzeichnen auch das Gebiet der (darstellenden) Künste und des „Show-Business“ jener Jahre: Über Städte, Länder, Meere reisen Schauspieler und Tänzer, Akrobaten und Jongleure, Stücktexte und Bühnen-Werke – in einem Ausmaß, das uns heutzutage zunächst verblüffen mag.

In meinem Vortrag nehme ich diejenigen Instanzen ins Visier, die die transnationale, zuweilen globale Zirkulation darstellender Kunst und Künstler im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert mitverantworten, organisieren und verwalten: bis dato unbekannte männliche wie weibliche Theater-Agenten, Impresarios und Play-Broker.

Der Vortragsabend ist mit der offiziellen Einführung meiner Monographie Theater über Ozeane. Vermittler transatlantischen Austauschs (1890-1925) verbunden, die im Dezember 2018 bei Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) erscheint.

Daten zum Buch

Theater über Ozeane. Vermittler transatlantischen Austauschs (1890-1925). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2018. (38, teils farbige Abbildungen – ISBN: 978-3-8471-0805-4 – Kaufpreis ca. 40 Euro.)

Bestellbar über den Verlag, buchhandel.de. oder Euren/ Ihren Buchhändler vor Ort.

Dank

Ich danke der Richard Stury-Stiftung in München für den großzügigen Zuschuss zum Druck des Buches.

Die intensiven Arbeiten am und Forschungen zum Thema wurden gefördert durch: Center for Advanced Studies der LMU München,  Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Deutsches Historisches Institut (DHI) Paris, Fritz-Thyssen-Stiftung, Martin E. Segal Centre der City University of New York und Reinhart Koselleck Projekt Global Theatre Histories. Wertvolle thoeretische und methodische Impulse erhielt ich von meinen Freunden und Kollegen des Exzellenz-Clusters Asia & Europe in a Global Context, Universität Heidelberg.