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Keynote «Mediating Cultural Meanders: Dance, Narration, Music», Gannat, France, 25-28 July, 2019

association des festival culturesI feel honoured for having been invited as a keynote speaker of the conference Indigenous Languages, Traditional Music and Dance within an Intercultural Performance/ Langues autochtones, musiques et danses traditionelles au sein de performances interculturelles in Gannat (Auvergne, France). The conference, organized by Vikrant Kishore (Australia) and Etienne Rougier (France) takes place along with the Festival des Cultures du Monde, which is a part of UNESCO‘s intangible cultural heritage. Gannat is famous for the festival that takes place every summer since 1974.

The conference will be the first of its time. My talk Mediating Cultural Meanders: Dance, Narration, Music” will discuss the circulation of intangible cultural phenomena using the examples of Thai choreographer Pichet Klunchun and his performance “Nijinsky Siam” as well as the figure and stories of Mullah/Hodja Nasreddin.

 

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IFTR 2019 in Shanghai – Talk on Severino Montano and his Arena Theatre in Manila

Arena Theatre Report CoverAt this year’s annual conference of the International Federation for Theatre Research (IFTR) at the Shanghai Theatre Academy in Shanghai, China, I will be sharing a panel on the Rockefeller Foundation’s philanthropic initiatives in the field of theatre after 1950 together with Christopher Balme (LMU Munich), and Jan Creutzenberg (Seoul).

In my talk “Far-Flung | Centre-Staged: Severino Montano’s Arena and the ‘National Theatre’ in Manila in the 1950s and 1960”, I will elaborate on Montano’s establishment of an Arena Theatre in Manila and rural areas in the Philippines in the 1950s and 1960s, sponsored by the Rockefeller Foundation. Severino Montano (1915–1980) was an influential playwright and director. Born in Manila, he received his education in drama and economy primarily in Great Britain and the United States. After 12 years of studying and working abroad, he returned to Manila in order to build up the Arena Theatre and establish drama education in the Philippines.

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Georg II von Meiningen – Interview über den “Theaterherzog” in der WDR-Sendung ‘Zeitzeichen’

georg ii
Georg II, Herzog von Sachsen-Meiningen (1826-1914)

“Die Meininger” – in Deutschland kommen Studierende der Theaterwissenschaft um diesen Namen nicht herum. Er steht für die Theatergruppe um Herzog Georg II von Sachsen-Meiningen (1826–1914) und ist beinahe Synonym für eine historistisch präzise und ungleich üppigere Ausgestaltung von Bühne, Kostüm und Spiel im 19. Jahrhundert. Der Kunst- und Geschichte-Interessierte Georg II betrieb für seine Bühnenarbeit ein penibles Studium von Zeit, Kultur und Ästhetik der aufzuführenden Stücke. Maßgeblich begleitet wurde er in seiner Theaterarbeit von seiner dritten Frau, der Schauspielerin Ellen Franz, auch Freifrau von Heldburg (1839–1923), die ihn mit ihrer Erfahrung und Expertise als Schauspielerin enorm unterstützte und in seiner Theatergruppe Organisation, Dramaturgie sowie das Training mit den Schauspielern übernahm (ein Aspekt, den es künftig prominenter zu platzieren gilt im Sinne einer paritätischen Historiographie – denn “die Meininger” – das ist auch Ellen Franz).

ellen franz
Ellen Franz, Freifrau von Heldburg (1839-1923)

Am 25. Juni ist der Todestag von Georg II. Der WDR bringt in seiner Sendung Zeitzeichen ein Feature über Georg II, für das mich der betreuende Redakteur, Christoph Vormweg, vor wenigen Wochen im Studio in Köln interviewte.

 

wdr logoSendezeiten:

Dienstag, 25. Juni 2019, 9:45-10 Uhr (WDR 5)

Dienstag, 25. Juni 2019, 17:45-18 Uhr (WDR 3)

Ausstellung · bildende Kunst · Bildtheorie · Global Arts · Haiku · Literatur, Lyrik · visual arts · Visual Culture

Alkyones Lichte – Impressionen von der Vernissage am 15. Juni 2019

Alkyones Lichte war die erste Ausstellung, die der bildende Künstler Reza Nassrollahi und ich gemeinsam konzipiert haben. Eine synergetische Arbeit aus Malerei (Reza) und Lyrik (mein Part).  Die Kunstwerke hängen noch bis Ende Juni im Studio Yogamama Katja Reinhardt in Köln (bitte Öffnungs- und Kurszeiten beachten! Zu Zeiten der Kurse keine Besichtigung der Arbeiten möglich).

Die Maße der Originale sind 80x80cm, Repros sind in limitierter Auflage als Acrylblöcke (20x20cm) erhältlich. Der Erlös ihres Verkaufs fließt in das internationale humanitäre Kunstprojekt 1001Soul. Zur Ausstellung ist ein kleiner Katalog erschienen.

 

 

 

 

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Vernissage ‘Alkyones Lichte’, Malerei & Lyrik, 15. Juni 2019

Alykones Lichte 2019_Titel

Was wir sehen, ist nicht das, was wir zu sehen glauben. Mit jedem Blick
verändert sich zuvor Gesehenes. Realitäten? Lassen sich nicht rahmen.
Je nach Licht und Zeit, je nach Perspektive und Haltung, Ort und Ton offenbart
sich Neues bewährt oder Altes in neuer Gestalt.

Alkyone_Plejaden
Die Plejaden. Alkyone scheint als deren hellster Stern.

Alkyones Lichte leuchten vielseitig, weisen den Weg in die Sterne, Mythologie, Kunst, Musik, Flora und Fauna, die sinnliche und übersinnliche Welt. Alkyone, das ist der hellste Stern der Plejaden, jenes Sternenhaufens, der aus mehreren hundert Sternen besteht; nur die leuchtkräftigsten sind für das bloße menschliche Auge sichtbar.

 

Draper Halcyone 1915
“Halcyone”, Gemälde von Herbert James Draper, 1915.

Alkyone, das ist die kluge Sehende, von der Ovid in seinen Metamorphosen schreibt: In Trauer um ihren gefallenen Gatten in einen Eisvogel verwandelt, um ihr Leid zu mindern, geht schließlich auch sein Körper über in die Gestalt eines Eisvogels, und eben diese Wandlung beider sichert ihre Liebe über den Tod hinaus. „Es blieb, obschon unterworfen der gleichen Wandlung, ihr Lieben bestehn“, schildert Ovid die schillernde Kehr von Trauer in Treue.

In unserer gemeinsamen Ausstellung Alkyones Lichte setzen der bildende Künstler Reza Nassrollahi und ich erstmalig Malerei und Lyrik in Dialog. Jedem seiner Kunstwerke dieser Linie habe ich ein eigenes Kurzgedicht, der Form eines japanischen Haiku folgend,  gleichsam ‘auf den Leib geschrieben’.

Die Vernissage findet am Samstag, 15. Juni 2019, 19 Uhr, statt.

Ort: Studio Yogamama Katja Reichardt. Maastrichter Straße 26, 50672 Köln.

[Graphic Design: Navid Rezvan , Köln]

Zur Vernissage erscheint ein Katalog.

Der Erlös der Ausstellung fließt in das Projekt 1001Soul.

 

 

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SIBMAS Meeting in Warschau – Konferenz 2.-5. Juni 2020

Seejungfer Warschau.jpg
Seejungfer. Symbolgestalt der Stadt Warschau am Ufer der Weichsel. 1939 von Ludwika Nitschowa gefertigt.

SIBMAS – das ist die Société Internationale des Bibliothèques et Musées des Arts du Spectacle, eine Gesellschaft, die es seit nurmehr 65 Jahren gibt. Ihre Mitglieder stammen aus 35 unterschiedlichen Ländern. Sie alle teilen  das professionelle Engagement und die Leidenschaft für die darstellenden Künste, Theater, Oper, Tanz, Musical, Puppenspiel, Kostüm, Maske, Bühnenbild, Performance und so weiter. Alle zwei Jahre richtet SIBMAS große Konferenzen aus. Im vergangenen Jahr fand die Tagung in Paris statt; im kommenden Jahr, 2020, werden sich die Mitglieder in Warschau treffen. Das Thema der Konferenz 2020 ist Performing the Future. Institutions and politics of memory.

Seit der Pariser Konferenz bin ich Mitglied des Executive Committee von SIBMAS, seit November 2018 Acting President. Anfang Juni traf sich das ExCom zu seinem jährlichen Meeting in Warschau; auch, um die Veranstaltungsorte für die kommende Konferenz zu besichtigen, die vom Instytut Teatralny organisiert wird. Das Institut liegt inmitten des wunderschönen Lazienki-Parks, einer schier nicht enden wollenden Grünanlage mit Orangerie, dem Königlichem Theater aus dem 18. Jahrhundert, Kunstmuseen, Botanischem Garten, kleinen Schlössern, einem ‘antiken’ Freilichttheater, Gewässern, Skulpturen etc. Die Konferenz wird überwiegend in der Biblioteka Uniwersytecka stattfinden, einem cleveren Bau im Stadtteil Powiśle, direkt an der Weichsel, der 1999 eingeweiht wurde, und dessen Dach komplett bepflanzt ist. Ein weiterer Partner der SIBMAS 2020-Konferenz ist das Museum der Geschichte der polnischen Juden, das erst 2003 eröffnet wurde.

Die Konferenz wird vom 2. –5. Juni 2020 stattfinden.

Der Call for Papers geht im Herbst online.